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Steuern & RechtMeldung

Bundestag: Erste Beratung Frühstartrente am 25.9.2026

Am 25.9.2026 hat der Bundestag den Entwurf zur Frühstartrente (Drucksache 21/7864) in erster Beratung aufgerufen (Bundestag, 97. Sitzung, TOP 34).

Von Nele Sauerland, Redakteurin Digitalisierung, Steuern & Recht

Bundestag: Erste Beratung Frühstartrente am 25.9.2026
Symbolbild: Mittelstandsreporter (KI-generiert)

Am 25. September 2026 hat der Deutsche Bundestag in seiner 97. Sitzung den Entwurf zur Einführung einer Frühstartrente (Drucksache 21/7864) in erster Beratung aufgerufen (Tagesordnungspunkt 34; Bundestag, 25.9.2026). Erste Beratung heißt: Grundsatzdebatte ohne Beschluss. Eine Drucksache ist die offizielle Unterlage zum Vorgang, der Tagesordnungspunkt ist die laufende Nummer der Sitzung.

Der Gesetzentwurf (Bundesregierung) sieht laut Drucksache 21/7864 vor, dass der Staat für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren monatlich zehn Euro in ein Altersvorsorgedepot oder eine kollektive Anlage einzahlt (7.9.2026). Ein Altersvorsorgedepot ist ein Wertpapierkonto, eine kollektive Anlage bündelt Gelder vieler Sparer. Die Auszahlung ist demnach grundsätzlich frühestens ab Vollendung des 65. Lebensjahres zulässig (7.9.2026). Ebenfalls aus dem Entwurf: Die Förderung startet mit dem Geburtsjahrgang 2020, also den im Jahr 2026 Sechsjährigen; ab 2027 wird jährlich der Geburtsjahrgang der jeweils Sechsjährigen einbezogen. Ältere Jahrgänge können Verträge ohne staatliche Zuwendungen abschließen (7.9.2026).

Zur Beratungsfolge am 25. September 2026 gehörte außerdem ein Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Finanzielle Bildung stärken – Unabhängig, mehrperspektivisch und für alle jungen Menschen“ (Drucksache 21/8125; Bundestag, 25.9.2026).

Zu Inkrafttreten und möglichen Arbeitgeberpflichten enthalten die vorliegenden Belege keine Angaben.

Was das für Unternehmer heißt

Stand heute für Personal- und Inhaberentscheidungen: Es gibt einen Gesetzentwurf und die erste Beratung im Bundestag. Betriebe dokumentieren den Vorgang und beobachten die weiteren Parlamentsunterlagen zur Drucksache 21/7864. Zuständigkeiten festlegen: Wer im Haus (Personal, Lohnbüro) verfolgt den Fortgang und bereitet bei Bedarf Informationshinweise für Beschäftigte vor. In der Personalplanung reichen Szenarien, bis konkrete Pflichten oder Termine im Gesetzgebungsverfahren belegt sind. Konkreter nächster Schritt: Eine Aktennotiz anlegen, die Beobachtung an eine verantwortliche Person geben und erst bei belastbaren Fristen Prozesse anpassen.

Quellen

Dieser Beitrag ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Quellen

Laut Mittelstandsreporter

„Am 25.9.2026 hat der Bundestag den Entwurf zur Frühstartrente (Drucksache 21/7864) in erster Beratung aufgerufen (Bundestag, 97. Sitzung, TOP 34).“

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