Katjes · Emmerich am RheinFesto · Esslingen am NeckarTrigema · BurladingenViessmann · Allendorf (Eder)Miele · GüterslohTrumpf · DitzingenHeute: 40,5 % Kredithürde

DigitalisierungMeldung

KfW Research: 20 Prozent der Mittelständler nutzen KI, bei großen Mittelständlern sind es 36 Prozent

20 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben 2022 bis 2024 Künstliche Intelligenz eingesetzt, fünfmal so viele wie sechs Jahre zuvor. Große Mittelständler kommen auf 36 Prozent, Unternehmen mit eigener Forschung auf 53 Prozent, das Baugewerbe auf acht Prozent.

Von Redaktion Mittelstandsreporter

20 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben in den Jahren 2022 bis 2024 Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Innerhalb von sechs Jahren hat sich der Anteil damit verfünffacht, so KfW Research in der Analyse „Einsatz von Künstlicher Intelligenz vor allem in Unternehmen mit hohen Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten" (Fokus Volkswirtschaft Nr. 533, 11. Februar 2026, Autor Volker Zimmermann). Grundlage ist das KfW-Mittelstandspanel, das auch Kleinstunternehmen einschließt.

Die Nutzung hängt stark von Unternehmensgröße und Innovationsaktivität ab. Große Mittelständler mit 50 oder mehr Beschäftigten setzen zu 36 Prozent KI ein, kleine Unternehmen zu 19 Prozent. Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung (FuE) kommen auf 53 Prozent, nahezu dreimal so viel wie Unternehmen ohne FuE. Mittelständler mit einer Digitalisierungsstrategie nutzen KI zu 35 Prozent. Unternehmen, die weder Hochschulabsolventen beschäftigen noch Innovationsaktivitäten nachgehen, liegen bei acht Prozent, ebenso das Baugewerbe.

Berücksichtigt man diese Merkmale, spielen Größe und Branche laut KfW nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend seien auswertbare Daten, Rechenleistung und Know-how, zusammengefasst ein hoher digitaler Reifegrad. Als wichtigste Hemmnisse nennt die Analyse fehlende Fachkräfte und Kompetenzen, begrenzte Zeit, unzureichende Datengrundlagen sowie Bedenken zu Sicherheit, Reife und Zuverlässigkeit der Systeme.

Gesamtwirtschaftlich sei der Wachstumsbeitrag von KI bislang gering. Perspektivisch könnte das Bruttoinlandsprodukt bis 2037 um rund 12,8 Prozent höher liegen, sofern sich KI im Unternehmenssektor weiter verbreitet und in Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle eingeht. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die KfW Research zitiert, rechnet für Deutschland mit 0,8 Prozentpunkten zusätzlichem Wachstum pro Jahr über 15 Jahre bei insgesamt stabiler Beschäftigung.

Was das für Unternehmer heißt

Der Abstand zwischen acht und 53 Prozent erklärt sich laut KfW über Daten, Personal und Strategie, weniger über die Unternehmensgröße. Wer KI im eigenen Betrieb einführen will, beginnt daher mit den Voraussetzungen: eine saubere Datenbasis, ein Verantwortlicher mit Zeitbudget und Qualifizierung der Beschäftigten. Für Nachfolger und Käufer ist der digitale Reifegrad zudem ein Bewertungsfaktor: Ein Betrieb ohne auswertbare Daten kostet nach der Übernahme zuerst Zeit.

Quellen

Quellen

Laut Mittelstandsreporter

20 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben 2022 bis 2024 Künstliche Intelligenz eingesetzt, fünfmal so viele wie sechs Jahre zuvor. Große Mittelständler kommen auf 36 Prozent, Unternehmen mit eigener Forschung auf 53 Prozent, das Baugewerbe auf acht Prozent.

Diese Meldung mit Quellenlink zitieren.