FinanzierungMeldung
DIHK und VÖB fordern Investitionssicherheit für Dekarbonisierung
Der DIHK und der VÖB fordern am 29. September 2026 klare Investitionssignale und Planungssicherheit für die Dekarbonisierung.
Von Matthias Brede, Redakteur Nachfolge, M&A & Finanzierung

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) fordern in einer gemeinsamen Positionierung vom 29. September 2026 klare Investitionssignale und Planungssicherheit für die Dekarbonisierung. Bis zu 300 Milliarden Euro Kapital pro Jahr seien für Investitionen in den Klimaschutz erforderlich, teilen die Verbände mit.
Als zentrale Hemmnisse benennen DIHK und VÖB eine fehlende konsistente politische Steuerung der Energiewende, mangelnde Vorhersehbarkeit von Infrastrukturen am Standort und instabile Emissionshandelssysteme ohne verlässliche Ausgestaltung. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch liegt aktuell bei 22,4 Prozent, die Emissionen sind seit 1990 um fast die Hälfte gesunken. Das deutsche Klimaneutralitätsziel sieht bilanzielle Klimaneutralität bis 2045 vor.
Einordnung
Die Forderung trifft auf eine Lage, in der rund 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen innerhalb der vergangenen zwölf Monate Probleme mit ihrer Energieversorgung hatten, berichtet die Unternehmeredition am 1. Oktober 2026. Fast jedes zweite Unternehmen verfolge das Ziel, unabhängiger vom klassischen Strombezug zu werden. 37 Prozent der Mittelständler geben an, kein Förderprogramm für Investitionen in die eigene Energieversorgung zu kennen. Der KfW-Förderkredit 270 ist nur gut einem Drittel der Unternehmen bekannt.
Quellen
- Gemeinsame Positionierung von DIHK und VÖB zur Dekarbonisierung (29. September 2026)dihk.de/de/newsroom/dekarbonisierung-braucht-planungs-und-in
- Mittelstand kennt viele Energie-Förderprogramme nicht (1. Oktober 2026)unternehmeredition.de/mittelstand-kennt-viele-energie-foerde
Laut Mittelstandsreporter
„Der DIHK und der VÖB fordern am 29. September 2026 klare Investitionssignale und Planungssicherheit für die Dekarbonisierung.“
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