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Inflation steigt im September auf 3,3 % – Energie plus 14,9 %

Die Inflationsrate in Deutschland liegt im September 2026 bei 3,3 Prozent, getrieben von Energiepreisen mit plus 14,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am 30. September 2026 mitteilte.

Von Matthias Brede, Redakteur Nachfolge, M&A & Finanzierung

Inflation steigt im September auf 3,3 % – Energie plus 14,9 %
Symbolbild: Mittelstandsreporter (KI-generiert)

Die Inflationsrate in Deutschland liegt im September 2026 bei 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am 30. September 2026 mitteilte. Getrieben wird die Rate von den Energiepreisen, die im September um 14,9 Prozent gegenüber September 2025 stiegen. Die Zahlen sind vorläufig, die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht das Amt am 13. Oktober 2026.

Energiepreise beschleunigen seit Juli

Die Energiepreise steigen seit Juli 2026 mit zunehmender Geschwindigkeit. Im Juli 2026 lagen sie um 8,3 Prozent über dem Vorjahresmonat, im August um 10,5 Prozent, im September um 14,9 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Gegenüber August 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,6 Prozent.

Kerninflation bei 2,4 Prozent

Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie beträgt im September 2,4 Prozent. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex, der für europäische Vergleiche herangezogen wird, liegt ebenfalls bei 3,3 Prozent. Welche Energieträger den Anstieg um 14,9 Prozent konkret treiben, nennt die Mitteilung nicht.

Was das für Unternehmer heißt

Für energieintensive Betriebe bedeutet der Anstieg um 14,9 Prozent, dass die Kalkulation für das vierte Quartal 2026 neu gerechnet werden muss. Die Kerninflation von 2,4 Prozent zeigt, dass die Preise auch ohne Energie steigen, aber langsamer als im Gesamtindex. Für Kreditnehmer heißt das: Wer eine Investition finanzieren will, plant mit den aktuellen Zinsen.