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Bund senkt Netzentgelt-Zuschuss ab 2027 um eine Milliarde Euro

Die Bundesregierung hat am 30. September 2026 einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Zuschuss zu den Stromübertragungsnetzentgelten ab 2027 von 6,5 auf 5,53 Milliarden Euro jährlich senkt.

Von Matthias Brede, Redakteur Nachfolge, M&A & Finanzierung

Bund senkt Netzentgelt-Zuschuss ab 2027 um eine Milliarde Euro
Symbolbild: Mittelstandsreporter (KI-generiert)

Bund kürzt Zuschuss um knapp eine Milliarde Euro

Die Bundesregierung hat am 30. September 2026 einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Zuschuss zu den Stromübertragungsnetzentgelten ab 2027 von 6,5 auf 5,53 Milliarden Euro jährlich senkt. Die Zuschüsse fließen an die vier Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW und sollen die Netzentgelte dämpfen, die Teil jeder Stromrechnung sind.

Die vier Übertragungsnetzbetreiber erhielten 2026 noch 6,5 Milliarden Euro Zuschuss aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF), wie aus der Bundestags-Mitteilung hervorgeht. Für die Jahre 2027 bis 2029 soll der Zuschuss pro Jahr rund 5,53 Milliarden Euro betragen. Das Fördervolumen für den gesamten Zeitraum beträgt etwa 16,56 Milliarden Euro und soll aus dem KTF finanziert werden.

Der Zuschuss soll laut Gesetzentwurf einen Beitrag zur Entlastung der Strombezugskosten leisten, um stromverbrauchende Haushalte und Unternehmen vor dem Hintergrund steigender Energiepreise zu entlasten.

Netzentgelte für 2027 werden gerade festgelegt

Die Netzentgelte für 2027 werden in diesen Tagen veröffentlicht, wie SEICON Energy mitteilt. Bei vielen gewerblichen Strom- und Gasverträgen nähern sich Kündigungs- und Verlängerungsfristen.

Was das für Unternehmer heißt

Wer einen gewerblichen Stromvertrag hat, sollte die Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen prüfen. Die Netzentgelte für 2027 stehen in den kommenden Tagen fest. Wer jetzt Angebote vergleicht, kann die Kürzung des Bundeszuschusses in der Kalkulation berücksichtigen.